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Interessierte Bürger können sich über talkingeyes-and-more am Zentrum für Präventivmedizin und Augendiagnostik in Erlangen informieren:
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Charite nutzt talkingeyes®-Technik
Autoren: Georg Michelson (Erlangen)


1 In INSPiRE-TMS-Studie „Intensivierte Sekundärprävention nach Schlaganfall“ Nutzung der talkingeyes®-

In der INSPiRE-TMS-Studie „Intensivierte Sekundärprävention nach Schlaganfall“ wird zur telemedizinischen Datenübermittelung und Bilderauswertung talkingeyes®-Technik verwendet.

Bei Patienten die einen Schlaganfall oder eine sogenannte TIA, also eine Hirndurchblutungsstörung ohne bleibende neurologische Ausfälle, erlitten haben, wird im Rahmen des Krankenhausaufenthaltes so gut wie möglich die Ursache des Schlaganfalls (bzw. der TIA) untersucht und eine möglichst spezifische Sekundärprävention – d.h. Verhinderung von weiteren Schlaganfällen – eingeleitet. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Patienten nach einem solchen Ereignis ein höheres Risiko für einen erneuten Schlaganfall oder andere Gefäßerkrankungen haben als Menschen ohne bisherigen Schlaganfall. Dies liegt zu einem erheblichen Teil an den häufig nicht optimal eingestellten Gefäß-Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hohem Cholesterin, Nikotinkonsum oder nicht ausreichend eingestelltem Blutzucker. Auch werden die empfohlenen Medikamente nicht immer regelmäßig eingenommen oder verschrieben. Schließlich fällt es vielen Patienten schwer, durch eine angepasste Lebensführung das Risiko eines weiteren Schlaganfalls zusätzlich zu senken.
Im Rahmen einer Studie des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin (CSB) mit insgesamt ca. 2000 Patienten wird eine neue Form der unterstützten Vorbeugung untersucht, die das Risiko eines neuen Schlaganfalls vermindern soll. Im Rahmen der Studie werden 2 Patientengruppen in ihrem Outcome bezüglich erneuter vaskulärer Ereignisse einerseits und der Güte der Risikofaktoreinstellung andererseits nach 1-5 Jahren verglichen. Die eine Gruppe begibt sich in die Standardbehandlung im Hausarztsystem und wird jährlich in Bezug auf die Gefäßrisikofaktoren und erneute Ereignisse untersucht, die andere Gruppe begibt sich ebenfalls in die Standard-Hausarztversorgung und kommt ebenfalls zu jährlichen Kontrollterminen, erhält aber zusätzlich dazu in den ersten beiden Jahren nach dem primären Ereignis ambulante Unterstützungs-Termine. Bei diesen Terminen erhalten die Patienten ein Überprüfung ihrer Gefäß-Risikofaktoren und ein ärztliches motivierendes Aufklärungs- und Beratungsgespräch bezüglich der Risikofaktoreistellung, der Medikamenten-Einnahme und der allgemeinen Lebensführung.
Zum Monitoring wird außer den üblichen Parametern wie Blutzucker, Blutfette und Langzeit- Blutdruck zusätzlich die Darstellung des Augenhintergrundes genutzt, um mikroangiopathische Veränderungen als Verlaufsparameter beurteilen zu können.
Zur Auswertung der in Berlin angefertigten Augenhintergrund-Fotos besteht eine Kooperation mit Prof. Michelson aus dem Interdiziplinären Zentrum für augenheilkundliche Präventivmedizin (IZPI) der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Zur telemedizinischen Datenübermittelung und Bilderauswertung wird die talkingeyes®-Technik verwendet.


Projektbeschreibung





Chapters
1 In INSPiRE-TMS-Studie „Intensivierte Sekundärprävention nach Schlaganfall“ Nutzung der talkingeyes®-




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