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Bayerisches Gesundheitsministerium unterstützt das Verfahren „Tele-Augenkonsil“
Bayerischer Gesundheitsminister Marcel Huber übergibt Förderbescheid
Autoren: Georg Michelson (Erlangen), Martin Laser (Nürnberg)

Minister Marcel Huber und Dr. M. Laser
1 Weiterentwicklung von Tele-Augenkonsil wird vom Bayerischen Gesundheitsministerium gefördert

Das Bayerische Gesundheitsministerium unterstützt das Verfahren „Tele-Augenkonsil“ im Rahmen der Förderung "Innovativer Versorgungssysteme". Am 15.3.2013 wurde vom Bayerischen Gesundheitsminister Marcel Huber der Förderbescheid offiziell an Dr. med. Martin Laser übergeben: Die finanzielle Unterstützung soll der Weiterentwicklung und Vereinfachung der Technik dienen, so dass "Tele-Augenkonsil" künftig auch in anderen Praxen eingesetzt werden kann. Das „Tele-Augenkonsil“ verbessert die interdisziplinäre Betreuung von Hypertoniker und Diabetiker mittels telemedizinischer augenärztlicher Befundung des Augenhintergrunds. Durch die Augenkamera wird ein genaues Netzhautbild des Patienten erstellt, das die Gefäße des Auges abbildet. Diese Blutgefäße geben Auskunft über den Gesundheitszustand eines Menschen. So lassen sich frühzeitig ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko, vorzeitige Erblindung und weitere Augenerkrankungen feststellen. Durch eine Gefäßverengung zum Beispiel lässt sich ein hohes Risiko von Bluthochdruck erkennen.

„Telemedizin“ hilft Ärzten wie auch den Patienten

Das Verfahren wird durch die „Telemedizin“ unterstützt: Sie ermöglicht via hochmoderner Telekommunikation eine schnelle Kooperation unter Ärzten. Dr. Martin Laser kann so das Netzhautbild eines Patienten, das er mit seiner Augenkamera gemacht hat, an den Tele-Augenarzt senden. Dies kann hilfreich sein, wenn Dr. Laser zum Beispiel Unregelmäßigkeiten im internistischen Befund auffallen. So kann der Augenarzt telemedizinisch entscheiden, ob die Unregelmäßigkeit harmlos ist oder weiterer Behandlung bedarf.
Weil das „Tele-Augenkonsil“ viele Vorteile mit sich bringt, soll es landesweit eingeführt werden. Denn es erleichtert das Leben vieler Patienten, da sie sich in einigen Fällen den aufwändigen Weg zur Facharztpraxis sparen. Vor allem für Patienten auf dem Land oder in Altenheimen ist das von Vorteil. Und so kann auch in ländlichen Regionen ärztliche Versorgung garantiert werden. Im Durchschnitt wird im Laufe der nächsten Jahre das Angebot von Augenärzten um sechs Prozent sinken – die neue Methode soll sich nun der mangelnden augenärztlichen Versorgung auf dem flachen Land anpassen.

Siehe auch Artikel NZ vom 16.3.2013

Artikel NZ 16.3.2013

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1 Weiterentwicklung von Tele-Augenkonsil wird vom Bayerischen Gesundheitsministerium gefördert




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